Bandscheibenvorfall – Physiotherapie & Nachsorge in Leipzig

Bei einem Bandscheibenvorfall (Prolaps) kommt es zum Austritt von Gewebe durch einen Riss im Faserring einer Bandscheibe. Dies kann starke Schmerzen auslösen und die Bewegungsfähigkeit im Alltag einschränken. Wir unterstützen Sie mit Krankengymnastik und manueller Therapie bei der Genesung – damit Sie zurück in die Bewegung finden.

Welche Symptome treten bei einem Bandscheibenvorfall auf?

Die Symptome bei einem Bandscheibenvorfall hängen von der Lokalisation (meist Halswirbelsäule = HWS oder Lendenwirbelsäule = LWS), der Stärke des Vorfalls und dem persönlichen Schmerzempfinden ab. Teilweise kann ein Bandscheibenprolaps sogar beschwerdefrei verlaufen. Typische Beschwerden sind:

1

Schmerzen

Bei einem Prolaps in der LWS kann es zu Schmerzen im unteren Rücken kommen, die in Gesäß und Beine ausstrahlen. Bei einem HWS-Prolaps sind Nackenschmerzen, die in Schultern und Arme ausstrahlen, typisch.

2

Missempfindungen

Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühle treten vor allem in Armen, Händen und Fingern oder Beinen, Füßen und Zehen auf.

3

Bewegungseinschränkungen 

Durch den Prolaps kann die Beweglichkeit im unteren Rücken oder im Hals eingeschränkt sein. Dies verstärkt sich oft durch Schonhaltungen.

Wann zum Physiotherapeuten?

Die konservative Behandlung bei einem Physiotherapeuten schließt sich in den meisten Fällen direkt an die ärztliche Abklärung und Diagnosestellung an. Zum Beispiel in den folgenden Situationen:

  • Rücken- oder Nackenschmerzen mit oder ohne Ausstrahlung in Arme oder Beine
  • Bewegungs- und Funktionseinschränkungen im Bereich der HWS oder LWS
  • Bei wiederkehrenden Beschwerden oder anhaltenden Funktionsstörungen
  • Im Rahmen der Rehabilitation zur Regeneration oder zur Vorbeugung weiterer Beschwerden – auch nach einer OP

Bitte umgehend Arzt aufsuchen:

  • Plötzlich auftretende Lähmungserscheinungen
  • Störungen der Blasen- oder Darmfunktion
  • Taubheitsgefühle im Genital- oder Dammbereich (Reithosenanästhesie)
  • Starke und rasch zunehmende Schmerzen
  • Beschwerden treten nach Unfall oder Verletzung auf

Symptome wie Lähmungserscheinungen, Blasen- und Darmfunktionsstörungen sowie Reithosenanästhesie können Anzeichen für einen medizinischen Notfall sein und erfordern eine sofortige ärztliche Abklärung.

Hilfe bei Rückenschmerzen

Unsere Therapieempfehlungen für Sie

Wenn Sie einen Bandscheibenvorfall behandeln lassen möchten, stimmen wir unsere Therapieempfehlungen auf Ihre Symptome, die Befundlage sowie etwaige Vorerkrankungen ab. Typischerweise empfehlen wir bei einem Bandscheibenvorfall Krankengymnastik und manuelle Therapie als Ergänzung.

Ihr Weg zu mehr Beweglichkeit

Schritt für Schritt wieder mehr Belastbarkeit erreichen:

1

Erstgespräch

Ausführliche Anamnese, Funktionsuntersuchung, Auswertung von Befunden und Erstellung eines individuellen Therapieplans.

2

Behandlung

Manuelle Techniken sowie aktive therapeutische Übungen, individuell auf Ihre Beschwerden abgestimmt.

3

Prävention & Eigenübungen

Anleitung zu individuellen Heimübungen, Beratung zu rückenschonendem Verhalten im Alltag und Tipps zur Belastungssteuerung.

Was Sie bei einem Bandscheibenvorfall von der Physiotherapie erwarten können

Die Physiotherapie kann im Rahmen der konservativen Behandlung in folgenden Bereichen unterstützen:

  • Linderung von Schmerzen
  • Verbesserung der Beweglichkeit
  • Kräftigung der Rumpfmuskulatur
  • Verbesserung von Haltung und Körperwahrnehmung
  • Verbesserung alltäglicher Bewegungsabläufe
  • Vorbeugung erneuter Beschwerden

Dauer und Erfolg der Behandlung hängen von Ihren Beschwerden, der Ausprägung des Bandscheibenvorfalls, Ihrem individuellen Heilungsverlauf und Ihrer aktiven Mitarbeit ab.

Wichtiges auf einen Blick

  • Häufige Maßnahmen: Krankengymnastik, manuelle Therapie
  • Behandlungsdauer: individuell abhängig vom Verlauf
  • Termindauer: ca. 25 Minuten

Verordnung & Kosten: GKV-Verordnung möglich, Zuzahlung meist erforderlich, Kostenbeteiligung bei PKV abhängig vom Tarif, Selbstzahler finden Preisliste unter Behandlungen

Warum BODY BALANCE?

Bei einem Bandscheibenvorfall an der HWS oder LWS begleitet Sie unser Team in Leipzig Schritt für Schritt zurück in einen leistungsfähigen Alltag. Wir stehen für individuelle Therapiepläne, qualifizierte Behandlungen und eine einfühlsame Betreuung. Damit Sie zu neuer Beweglichkeit und Belastbarkeit finden.

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Häufige Fragen zum Bandscheibenvorfall

Was ist ein Bandscheibenvorfall?

Bei einem Bandscheibenvorfall (Bandscheibenprolaps) kommt es durch einen Riss im Faserring einer Bandscheibe zu einem Austritt von Bandscheibengewebe. Dies kann Schmerzen auslösen, wenn Nervenwurzeln oder seltener das Rückenmark gereizt oder zusammengedrückt werden. Bandscheibenvorfälle kommen häufig in der Lendenwirbelsäule oder in der Halswirbelsäule vor. In der Brustwirbelsäule sind sie dagegen deutlich seltener.

Was kann einen Bandscheibenvorfall in HWS oder LWS auslösen?

Bandscheibenvorfälle sind häufig eine Folge altersbedingter Veränderungen der Bandscheiben, die wie eine Art Stoßdämpfer zwischen den Wirbelkörpern der Wirbelsäule liegen. Auch andauernde Fehl- oder Überlastungen können langfristig einen Bandscheibenprolaps begünstigen.

Wann muss ein Bandscheibenvorfall operiert werden?

Die meisten Bandscheibenvorfälle benötigen keine OP. In der Regel kommt ein operativer Eingriff infrage, wenn konservative Behandlungsmethoden keine Besserung bringen oder neurologische Warnzeichen wie Lähmungen oder Blasen- oder Darmfunktionsstörungen auftreten.

Was kann man bei einem Bandscheibenvorfall selbst tun?

In den meisten Fällen empfehlen sich sanfte, schonende Bewegungen wie Spazierengehen oder Walking. Die Durchführung physiotherapeutischer Übungen kann zur Genesung beitragen. Zudem sollten Hinweise zu rückenschonendem Verhalten im Alltag beachtet werden, um die Wirbelsäule nicht zusätzlich zu belasten. Längere Bettruhe wird heute in der Regel nicht mehr empfohlen. Trotzdem ist es wichtig, die Belastung an die individuellen Beschwerden anzupassen und gegebenenfalls ärztlich oder therapeutisch abzuklären.

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